Verfahren wie die Synthesegaserzeugung, die Fischer-Tropsch Synthese, die Methanolsynthese und die Methanisierung gehören zu unserem Produktportfolio. Die Prozesse können in serienreife Containeranlagen integriert werden.

Prozesse

Gas-to-Liquid:
– Zero-Flaring
– Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe aus Biogas
– Dezentrale Erzeugung chemischer Wertprodukte

Power-to-Gas:
– SNG aus H2 und CO2
– Methanisierung von Vergasungsprodukten
– Speicherung erneuerbarer Energie

Power-to-Liquid:
– Effiziente Speicherung von überschüssigem Strom
– Erzeugung CO2-neutraler Kraftstoffe für die Mobilität
– Dezentrale Erzeugung chemischer Wertprodukte

Gas-to-Liquid

Gängige Praxis in der Öl- und Gasindustrie ist das umweltschädliche Abfackeln (engl. Flaring) dezentral auftretender Gase. Mit dem mobilen und dezentralen Gas-to-Liquid Prozess von INERATEC werden in Zukunft diese Gase in chemische Wertprodukte umgewandelt. Dadurch kann auf kontinuierliches Abfackeln verzichtet werden (engl.  „Zero Flaring“).

Im Zuge der Energiewende wird die wirtschaftliche und effiziente Nutzung erneuerbarer Biogase, Klärgase und Deponiegase immer wichtiger. Durch unseren Gas-to-Liquid Prozess können erneuerbare Kraftstoffe mit hohem Treibhausgaseinsparpotential direkt an der Biogasquelle hergestellt werden.

Der Gas-to-Liquid Prozess wird zweistufig durchgeführt. Im ersten Schritt werden im CPOX Reaktor Synthesegas aus methanhaltige Gasen und Luft erzeugt. Im zweiten Schritt  wird das Synthesegas über die Fischer-Tropsch Synthese in Wertprodukte umgewandelt.

Power-to-Gas

Der Ausbau erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende führt schon heute dazu, dass in Zeiten mit viel Wind und Sonne günstige oder sogar überschüssige elektrische Energie verfügbar ist. In unserem Power-to-Gas Prozess  wird elektrolytisch erzeugter Wasserstoff aus Wasser zusammen mit klimaschädlichem CO2 in hochwertiges synthetisches Erdgas („synthetic natural gas“ oder „SNG“) umgewandelt.

Mit diesem Verfahren wird Strom in chemischen Energieträgern langfristig gespeichert oder kann, z.B. durch Einspeisung in eine bestehende Pipeline, mit Hilfe der bereits verfügbaren Infrastruktur genutzt werden. Methanisierung von CO/CO2-Mischungen, z.B. aus Vergasungsprozessen, ist ebenfalls möglich.

Power-to-Liquid

Ähnlich wie im Power-to-Gas Prozess, wird in diesem Verfahren Strom aus erneuerbaren Quellen in chemischen Energieträgern gespeichert. Im ersten Schritt wird Wasserstoff mit einer Elektrolyse hergestellt. Dieser Wasserstoff wird dann zusammen mit klimaschädlichem Kohlendioxid im RWGS-Reaktor in Synthesegas umgewandelt.

Aus dem Synthesegas werden dann im Fischer-Tropsch Reaktor synthetische Kraftstoffe oder hochwertige chemische Produkte hergestellt. Sie zeichnen sich durch höchste CO2-Einsparung aus. Außerdem enthalten Sie keine Aromaten und Schwefelverbindungen. Alternativ zur Fischer-Tropsch Synthese kann hier auch CO2-neutrales Methanol synthetisiert werden.