HEAT Kongress

Die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 40% senken – dazu hat sich Deutschland auf europäischer Ebene verpflichtet. Dass dieser Plan nicht so einfach in die Tat umzusetzen ist, scheint offensichtlich. Seit dem Beschluss beschäftigen sich wissenschaftliche Untersuchungen mit der Frage, wie ein solches Ziel erreichbar gemacht werden kann. Als Diskussionsplattform bot sich Anfang November der HEAT Kongress – ein “Kongress für mobile, speicherbare Wärme”. Dieser wurde zum nun fünften Mal von UNITI (Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.v.) und IWO (Institut für Wärme und Oeltechnik) veranstaltet.

Zwischen Vorträgen über Brennstoffe, Pellets, Wärmepumpen und Mineralöle fanden sich auch zukunftsgerichtete Beiträge zu synthetischen, flüssigen Energieträgern. Darunter ein Beitrag von INERATEC als Hersteller von Kompaktanlagen zur dezentralen Erzeugung von eFuels. Tim Böltken stellte unseren Stand der Power-to-X Technik vor sowie die Möglichkeiten für eine Wende im Wärmemarkt.

Von Seiten der Politik gab es Zuspruch für die synthetische Kraftstoffe. Die Innovationen aus der Industrie sowie von Start-Ups können zukunftsweisend für den Klimaschutz sein. Auch die Mineralölindustrie, vertreten durch Jörg Debus von Shell, gab in seiner Rede ein klares Statement zu CO2-neutralen Treibstoffen: “Es müssen jetzt die politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit zunehmend treibhausgasreduzierte, flüssige Energieträger wettbewerbsfähig und attraktiv werden.”

 

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