IC-Insight: Ausbildung im Start-up

Ausbildung im Start-up? Johannes und Liliane haben sich dafür entschieden.
Als zukünftige/-r Industriekauffrau/-mann sind sie für drei Jahre Teil des INERATEC-Teams. Während sie die kaufmännischen Abteilungen durchlaufen und einen Einblick in die Fertigung erhalten, übernehmen sie abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben. Heute erzählen sie von ihren Erfahrungen und dem Alltag als Azubi.


Warum hast du dich für eine Ausbildung bei INERATEC entschieden?

Liliane: Mein Interesse wurde besonders dadurch geweckt, dass die Ausbildungsstelle von einem Start-up ausgeschrieben wurde. Schnell wurde mir klar, dass INERATEC kein 08/15 Unternehmen ist. Auch dass das Thema Nachhaltigkeit zentral war, fand ich toll- außerdem die Vielfalt, die ein Start-up bietet.

Johannes: Ich habe mich 2019 auf die erste Ausschreibung von INERATEC beworben- und wurde damit der erste Azubi. Das Thema nachhaltige Technologie hat mich direkt angesprochen. Generell sind synthetische Kraftstoffe einfach ein spannendes und aktuelles Thema.

Beschäftigst du dich auch privat mit dem Thema Nachhaltigkeit?

Liliane: Ja, ich lege auch im Privaten Wert darauf, und versuche unter anderem meine Fortbewegung so CO2-neutral wie möglich zu gestalten.

Johannes: Bei mir ist es ähnlich. Im Bereich Konsum kann man leicht etwas verändern, indem man bedachter handelt – zum Beispiel den Fleischkonsum reduzieren.

Was ist euer Ausbildungsberuf?

Industriekaufmann/-frau

Wie gestalten sich eure Aufgaben?

Johannes: Als Azubi zum/r Industriekaufmann/-frau durchlaufen wir einmal das komplette Unternehmen, um es wirtschaftlich in der ganzen Breite zu verstehen. Während der Ausbildung bei INERATEC werden wir hauptsächlich im Einkauf bzw. dem Beschaffungsprozess tätig sein. Anschließend lernen wir den Bereich Finanzen und Organisation kennen und erhalten dort Einblick in die Finanzstruktur, die Unternehmenskommunikation und das Personalwesen.

Bist du zufrieden mit deiner Wahl?

Johannes: Auf jeden Fall! Ich fand die Thematik von Anfang an interessant. Obwohl ich einem Bürojob skeptisch gegenüberstand, bin ich froh, dass ich mich für die Ausbildungsstelle entschieden habe. Erstens wegen der Tätigkeiten, die mir Spaß machen und zweitens wegen der spannenden Themen. Ein weiterer großer Vorteil, den ich bei der Arbeit im Startup sehe, ist, dass man viel Verantwortung übernehmen und damit wachsen kann, während man viel Verschiedenes sieht und lernt. Man wird nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern man hat immer Unterstützung aus dem Team.

Liliane: Nach meinen ersten Monaten bin ich positiv überrascht. Ich komme eigentlich aus einer anderen Richtung, dem Produktdesign. Aber Organisation und Struktur machen mir Spaß – ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben.

Fühlt ihr euch wohl im Team?

Liliane: Auf jeden Fall. Schon am Tag meines Vorstellungsgespräches sind mir die gute Stimmung und der freundliche Umgang positiv aufgefallen. Hier fühlt man sich mit allen auf Augenhöhe. Man nimmt direkt die angenehme Arbeitsatmosphäre wahr.

Johannes: Ja sehr, man kann sich immer mit jeder Frage an seine KollegInnen wenden. Gerade am Anfang, als ich noch unsicher war, ob die Ausbildung die richtige Entscheidung für mich ist und ob ich mich der Thematik gewachsen fühle, war das Team immer eine große Unterstützung.

Liliane: Genau, obwohl hier alle mehr Erfahrung haben als man selbst, hat man nie Angst, wenn man mal nicht so viel weiß und ein zweites oder drittes Mal nachfragen muss.

Was würdest du anderen raten, die auch überlegen, sich bei INERATEC zu bewerben?

Johannes: Besonders wegen des Umgangs im Team würde ich eine Ausbildung hier immer weiterempfehlen. Ich würde sagen, wenn du motiviert bist, Verantwortung übernehmen und wirklich was bewegen willst, dann ist INERATEC auf jeden Fall die richtige Entscheidung.

Wenn du zurückblickst auf dein erstes Ausbildungsjahr: Wie hast du so die Entwicklung bisher so für dich wahrgenommen?

Johannes: Also im Hinblick auf das Unternehmen selbst ging es direkt spannend los: kurz nachdem ich angefangen habe, verdoppelten wir unsere Bürofläche. Beim Umzug haben wir alle gemeinsam angepackt. Auch der Bestellprozess hat sich im vergangenen Jahr weiterentwickelt. Man merkt, dass es immer voran geht.
Auch durch meinen Ausbilder Johannes war mein erstes Jahr hier so positiv: er nimmt sich immer Zeit, mir Neues zu erklären und lässt dabei genug Freiraum, um selbst Erfahrung zu sammeln. Wenn jede*r im Team viel Verantwortung übernimmt, muss man sehr darauf achten, wie Informationen weitergegeben werden und das hat Johannes immer sehr gut hinbekommen.
Das Gefühl, mit Verantwortung überladen gewesen zu sein hatte ich bisher nie. Man hat immer eine*n Ansprechpartner*in.

Du hast schnell recht Verantwortung übertragen bekommen und arbeitest jetzt unter anderem Liliane mit ein.

Johannes: Ich finde es toll, sie schon begleiten zu dürfen. In meiner Abteilung war ich von Anfang an überall dabei, sodass ich die Abläufe direkt gut verstanden habe. Dadurch konnte ich schnell Verantwortung übernehmen und dazulernen. Jetzt kann ich das, was ich mir erarbeitet habe, auch an andere weitergeben.

Du bist gerade erst ein paar Monate dabei- wie fühlst du dich im Team?

Liliane: Gut betreut – ich hatte genug Zeit, mich einzuarbeiten und auch einzuleben. Man wird schnell ins Team integriert und findet sich gut zurecht.

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