IC-Insight: Der Aufbau der Serienproduktion

Sie haben noch eigenhändig die erste Power-To-Liquid-Anlage zusammengeschraubt und die Wände des ersten Büros gestrichen. Heute stellen wir euch Benjamin, Bereichsleiter der Fertigung und im nächsten Beitrag Cornelia, Senior Expertin im Bereich Engineering vor. Beide kennen INERATEC noch aus der Gründungszeit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Mittlerweile sitzen sie auf verschiedenen Stockwerken im INERATEC Gebäude auf dem Gelände des Karlsparks. Als erste Festangestellte haben sie die gesamte Entwicklung INERATECs miterlebt und mitgestaltet. Sie können also aus erster Hand berichten, was sich in den letzten vier Jahren alles getan hat, wie sich ihre Aufgaben verändert haben und was die Arbeit bei INERATEC so abwechslungsreich macht.


 

Benjamin, wie bist du damals auf INERATEC gestoßen?

“2013 habe ich während meiner Bachelorarbeit am Institut für Mikroverfahrenstechnik zwei der Gründer, Tim und Paolo, kennengelernt und von den Gründungsplänen der beiden erfahren. Meine Masterarbeit schrieb ich 2016 bei INERATEC – und blieb dann als der erste Festangestellte.”

Du bist der Mitarbeiter, der IC schon am längsten begleitet, was hat dich in den letzten Jahren begeistert, was macht deine Arbeit aus?

“Ich sage immer, dass es für mich drei Aspekte sind.

Erstens, zu erleben, wie eine Firma entsteht und wächst. Die Gründungsphase ganz zu Anfang war schon unglaublich spannend – aber das rasante Wachstum vom Gründerteam 2016 zu über 50 Mitarbeiter*innen 2020 und der Aufbau einer eigenen Produktion für die Reaktoren und Anlagen ist etwas Einmaliges. An jeder neuen Herausforderung ist das Team gewachsen.

Zweitens das zukunftsweisende Themenfeld: die Umwandlung erneuerbarer Energien in CO2-neutrale Kraftstoffe und chemische Wertprodukte. Wir alle möchten einen positiven Einfluss auf die Zukunft haben. Bei INERATEC kann ich die Energiewende mitgestalten, was will man mehr?

Drittens das INERATEC-Team. Sehr viele aufgeschlossene, motivierte Leute, mit denen man gerne zusammenarbeitet und auch außerhalb der Arbeitszeit mal etwas unternimmt. Das ist wohl auch das, was alle hier so gern mögen: der „INERATEC Spirit“ sozusagen – das gute Gefühl, dass man ein Team ist und alles gemeinsam schaffen kann.”

Die erste Anlage wurde 2016 gebaut, noch bevor INERATEC eine eigene Fertigungshalle hatte – wie war es, die Entwicklung vom ersten Büro zur Kleinserienfertigung mitzuerleben?

“Unsere erste Halle war ein Mietobjekt etwas außerhalb von Karlsruhe und nicht angebunden an die Büroräume. Mit geliehenem Werkzeug haben wir dort unsere ersten zwei Anlagen aufgebaut. Neben den Engineering- und Projektarbeiten hat es mir sehr viel Spaß gemacht, auch selbst Anlagen zu bauen.

Seit 2018 sind Bürofläche und Produktionshalle vereint. Am Standort im Karlspark haben wir dann neben einem Demonstrator auch die Fertigung aufgebaut. Wir fertigen schon heute die Reaktoren in einer Kleinserie. In der Bauphase der Anlagen sind wir sehr flexibel. Auch hier hat Teamwork einen sehr hohen Stellenwert: durch die enge Zusammenarbeit mit der Engineering Abteilung können wir neue Erkenntnisse und Entwicklungen direkt umsetzen – und so unsere Anlagen weiter optimieren und standardisieren.”

 

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